Digitale Innovation als Lösungsansatz für die Pflege der Zukunft: Die SZL-Seniorenzentren Linz setzen als erstes Pflegeheim in Österreich auf das digitale Assistenzsystem Livy Care in Vollausstattung – eine wegweisende Lösung zur
Entlastung von Pflegekräften und Erhöhung der Sicherheit. Eine weitere Pflegeeinrichtung in Salzburg folgt im Sommer
2025.
Die Pflegebranche steht vor massiven Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Belastung des Personals und
eine alternde Gesellschaft erfordern innovative Lösungen. Das SZL-Seniorenzentrum Linz in der Liebigstraße setzt als
erstes Pflegeheim in Österreich im Rahmen des Projekts „Digitales Pflegeheim“ - initiiert von x-Tention aus Wels - auf eine flächendeckende Ausstattung mit dem in Deutschland entwickelten digitalen Assistenzsystem Livy Care – ein Meilenstein für die Zukunft der Pflege.
Mag. Robert Ritter-Kalisch, Geschäftsführer der SZL Seniorenzentren Linz, betont:
„Unser Ziel ist es, das beste Umfeld für unsere Fachkräfte zu schaffen und gleichzeitig die Sicherheit der Bewohner:innen zu maximieren. Livy Care ermöglicht uns, beides zu erreichen. Die Technologie filtert Alarme präzise, entlastet Pflegekräfte und stellt sicher, dass kritische Situationen sofort erkannt werden.“
Technologie, die Pflege entlastet und Bewohner:innen mehr Sicherheit gibt
Die ersten Ergebnisse, die auch von der FH Oberösterreich validiert werden, sprechen für sich: Pflegekräfte berichten
von einer spürbaren Entlastung bei erhöhter Sicherheit. Nun wurden im Seniorenzentrum Liebigstraße 126 Livy-Care-
Sensoren installiert – ein wegweisendes Projekt für ganz Österreich.
Entwickelt mit dem Ziel, Pflege sicherer, effizienter und menschenfreundlicher zu gestalten, wird Livy Care in immer
mehr Einrichtungen in Österreich eingesetzt. Livy Care ist kein klassisches Sturzerkennungssystem, sondern ein ganzheitliches
Assistenzsystem, das auf Multisensorik setzt. Ziel dieser Multisensorik ist es, die Stärken von unterschiedlichen
Sensortypen zu kombinieren, um die Schwächen von Stand-Alone-Sensoren auszugleichen. Mit einer 96-prozentigen
Sturzerkennungsrate, weniger als 1 % Fehlalarmen, Bett- und Raum-Verlassen-Erkennung und der automatisierten
Formularerstellung reduziert es nachweislich den Arbeitsaufwand des Pflegepersonals bei erhöhter Sicherheit.
• Entlastung des Pflegepersonals: Weniger als 1% Fehlalarme durch präzise Erkennung und Alarmfilterung.
• Automatisierung & Effizienz: Formulare werden automatisiert erstellt, was wertvolle Zeit spart.
• Ganzheitlicher Ansatz: Kombination aus Sturzerkennung, Hilferuferkennung, Bett- und Raum-Verlassen-Erkennung.
• Maximale Sicherheit & Privatsphäre: Geräte können jederzeit per Knopfdruck deaktiviert werden, Datenschutzkonformes Monitoring (DSGVO) mit großem Entwicklungspotenzial für erweiterte Funktionen.
Digitalisierung als Zukunft der Pflege
Andreas Gruber, Partner von Livy Care in Österreich und Salzburger Pflegeexperte, sieht in der Digitalisierung den
entscheidenden Hebel, um den Pflegebereich nachhaltig zu verbessern:
„Die Digitalisierung kann und muss Pflegekräfte entlasten – nicht ersetzen! Livy Care ist ein Assistenzsystem, das unterstützt, aber den menschlichen Faktor nicht ersetzt. Mit dieser Innovation schaffen wir ein zukunftssicheres Modell, das Pflegekräfte stärkt und Bewohner:innen mehr Sicherheit gibt.“
Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung smarter Pflegekonzepte war Gruber maßgeblich an der praxisnahen
Weiterentwicklung von Livy Care beteiligt. Sein Fokus liegt darauf, moderne Technologien so in den Pflegealltag
zu integrieren, dass sie sowohl Pflegekräfte als auch Bewohner:innen spürbar entlasten.
Ein Vorzeigeprojekt mit Strahlkraft
Das Projekt in Linz wird wissenschaftlich durch die FH Oberösterreich begleitet, um die Wirksamkeit von Livy Care weiter
zu evaluieren und als Best-Practice-Modell für weitere Pflegeeinrichtungen in Österreich zu etablieren. Eine Vollausstattung eines Standorts in Salzburg ist bereits in Planung und soll im Sommer 2025 folgen.
In Österreich gibt es derzeit rund 85.500 Pflegebetten mit stetig wachsendem Bedarf. Das enorme Potenzial für
digitale Lösungen wie Livy Care ist offensichtlich. Einige Bundesländer haben bereits erste Förderprogramme für die
Digitalisierung in der Pflege gestartet. „Ein wichtiger erster Schritt – doch es braucht noch viele weitere, um die
Pflege langfristig zukunftssicher und effizient zu gestalten,“ betont Andreas Gruber.
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Christian Renner
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